Der
drohende Irak-Krieg hat auch die Gemüter der rund 40 Jugendgemeinderäte
bewegt, die sich am vergangenen Freitag zu einem ersten Regionaltreffen
zusammengefunden haben. In den Räumen der Feuerwehr berieten die Vertreter
der Jugend aus Kehl, Offenburg, Oberkirch, Gengenbach und Bühl über
eine Anti-Kriegs-Demonstration, die in der nächsten Sitzung der jeweiligen
Gremien vorbereitet werden soll.
In
der lebhaften Regionalrunde wurde obendrein eine weitere gemeinsame Aktion
diskutiert: Denn für die meisten Juniorräte besteht Handlungsbedarf
beim Thema Schulbusse und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele
Jugendliche klagen über zu volle Busse, Unpünktlichkeit, lange
Wartezeiten und schlechte Verbindungen, berichteten die Rätinnen und
Räte aus ihren Heimatgemeinden. Sie sammelten Ideen, was man dagegen
unternehmen könne und planen auch hier zusammen an einem Strang zu
ziehen. Demnächst soll sich ein gemeinsamer Arbeitskreis damit befassen.
Auf
der Tagesordnung, der von den Kehler Jugendräten Wayne Götz und
Serkan Özer moderierten Veranstaltung, stand auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit.
Die Jugendgemeinderäte waren sich allesamt einig, dass man dies intensivieren
müsse, um sich bei den Jugendlichen bekannter zu machen und so besser
deren Belange vertreten zu können. Schließlich tauschten sich
die Juniorräte noch über laufende sowie geplante Projekte vor
Ort aus und beschlossen, künftig enger zusammenzuarbeiten, schreibt
die Stadtverwaltung abschließend in einer Pressemitteilung.